Infos für Lehrkräfte an Schulen
72 Stunden für eine bessere Welt
Vom 10. bis 13. Juni 2027 findet die 72-Stunden-Aktion des BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend) statt. Bei der größten Sozialaktion Deutschlands werden über 100.000 Kinder und Jugendliche im gesamten Bundesgebiet drei Tage lang soziale, interkulturelle oder ökologische Projekte umsetzen und damit die Welt ein bisschen besser machen.
72 Stunden: So läuft es!
Die Schulklasse erhält am 10. Juni um 17:07 Uhr einen
Umschlag mit ihrer ganz persönlichen Aufgabe.
Dann heißt es planen, improvisieren, Hilfe besorgen,
anpacken – und keine Zeit verlieren. Denn es bleiben nur
72 Stunden.
72 Stunden begeistern!!
Die 72-Stunden-Aktion hat Tradition: In der Erzdiözese
Freiburg werden im Juni 2027 bereits zum siebten
Mal junge Menschen ihr Engagement auf diese Weise
zeigen. Bei der letzten Aktion 2024 waren rund
10.000 Kinder und Jugendliche aus Jugendverbänden,
Pfarreien, Schulen und anderen Gruppen dabei.
72 Stunden: Das macht Schule!
Die 72-Stunden-Aktion ist eine Aktion von katholischen Jugendverbänden und Jugendpastoralen Teams – spricht aber nicht nur katholische Jugendliche an. Darum laden die Organisator*innen in der Erzdiözese Freiburg auch Schulklassen aller weiterführenden Schulen (ab Klassenstufe 7) herzlich zur Teilnahme ein.
Die Klassen erhalten so die Chance an einer großen und erfolgreichen Aktion teilzunehmen – und sie nehmen auch selbst etwas mit!
72 Stunden fürs Klassenklima!!
Wenn Ihre Klasse gemeinsam bei der 72-Stunden- Aktion z.B. im Kindergarten einen Spielplatz gestaltet, ist das nicht nur gut für die Kinder, sondern auch für´s Klassenklima.
Denn: Nur wenn alle mit anpacken, kann das gemeinsame Ziel erreicht werden! Diese Erfahrung nehmen die Schüler*innen mit in den Schulalltag.
72 Stunden setzen ein Zeichen!
Mit der Teilnahme an der 72-Stunden-Aktion kann Ihre Schule auch nach Außen ein Zeichen setzen.
Das Engagement der Aktionsgruppen zeigt, dass die Schüler*innen kreativ, kompetent und sozial sind – diese Botschaft kommt vor Ort an. Die vergangenen Aktionen haben gezeigt, dass so gute Kontakte entstehen, von denen auch nach der Aktion alle profitieren.
72 Stunden sind kein Non-Stop-Einsatz
Wenn Ihre Klasse an der 72-Stunden-Aktion teilnimmt,
bedeutet das nicht, dass die Schüler*innen drei
Tage Non-Stop im Einsatz sein müssen. In Absprache
mit den betreuenden Lehrkräften und dem
Koordinierungskreis vor Ort können die Projektidee
und die Organisation an die Anforderungen einer
Schulklasse angepasst werden
Die 72-Stunden-Aktion ist eine Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und seiner Verbände. In 72 Stunden werden dabei in ganz Deutschland Projekte umgesetzt, die die Welt ein Stückchen besser machen. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene setzen sich dabei konkret vor Ort für eine offene und solidarische Gesellschaft ein. Die Projekte können interreligiös, politisch, ökologisch oder international ausgerichtet sein. Wichtig ist der gemeinsame Einsatz für andere oder mit anderen!
Wie das konkret aussehen kann, seht ihr in diesem Video aus der Diözese Freiburg. Mit dabei unteranderem eine Schulklasse!
Die Schule kann mit eigenen Gruppen teilnehmen, Projektideen für externe Gruppen anbieten oder die Aktion im Schulalltag thematisieren und für eine Teilnahme bei den Schüler*innen werben. Außerdem könnt ihr mit euren Räumlichkeiten (z.B. Schulküche, Werkraum oder Aula) eine Aktionsgruppe unterstützen - gemeinsam ist mehr möglich.
Bei der 72-Stunden-Aktion gilt: Drei Tage nonstop? Nicht nötig! Projekt und Organisation können gemeinsam mit den betreuenden Lehrkräften und dem Koordinierungskreis vor Ort flexibel an eure Klasse angepasst werden.
Vorab: Eltern informieren, Absprachen mit dem KoKreis treffen und – falls geplant – Übernachtung und Verpflegung organisieren.
Während der Aktion: Die Aufsicht muss über den gesamten Aktionszeitraum gewährleistet sein. Unser Tipp: Bildet ein Team aus mehreren Lehrkräften und teilt euch die Begleitung auf.
Danach: Nehmt euch Zeit für eine kurze Reflexion und schaut gemeinsam zurück: Was haben wir geschafft? Was hat uns bewegt?
Und dann heißt es: Danke sagen und stolz sein! Ob gemeinsamer freier Montag, ein „Wir sind stolz auf euch!“-Banner oder eine andere kleine Überraschung – euer Einsatz verdient ein Dankeschön!
Ja, die 72-Stunden-Aktion steht im Bildungsplan, insbesondere für die Klassen 7-9!
Im Fach katholische Religion wird die 72-Stunden-Aktion als Beispiel für “aktuelles Wirken der Kirche in der Gesellschaft” behandelt. Und wie cool wäre es, nicht nur über die Aktion zu sprechen sondern selbst dran teilzunehmen?
Denkbar ist auch, über das projektorientierte Vorhaben "Engagement und Verantwortung" an der Aktion teilzunehmen. Zwei Wochenstunden sind dafür vorgesehen (60 Zeitstunden pro Schuljahr), um Demokratiebildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, kulturelle Bildung sowie Zukunftskompetenzen systematisch zu fördern - alles Themen, die in der 72-Stunden-Aktion erlebbar gemacht werden können.
Sie verbinden: Sie sind das Bindeglied zwischen Schulleitung, Eltern, Schüler*innen und – je nach Projekt – Kommune und KoKreis.
Sie motivieren: Sie begeistern Ihre Klasse für die Aktion und begleiten sie auf dem Weg zur gemeinsamen 72-Stunden-Aktion.
Sie organisieren: Sie schaffen die Rahmenbedingungen, damit alles gut läuft – zum Beispiel Aufsichtspflicht, Verpflegung, gemeinsame Übernachtungen oder benötigte Materialien.
Verpflegung: Wie ihr euch während der Aktion versorgt, ist ganz euch überlassen! Unterstützt euch die Schulmensa? Bringen alle ihr eigenes Vesper mit? Oder organisieren Eltern Kuchen, Vesperbrote und Co.? Es gibt viele Möglichkeiten – was passt zu Ihnen und Ihrer Klasse?
Gemeinsam übernachten: Manche Schulklassen nutzen die Aktion auch, um 1–2 Nächte gemeinsam an einem Ort zu verbringen. Das ist kein Muss, kann aber für die Gruppendynamik und das gemeinsame Erlebnis eine richtig wertvolle Erfahrung sein.
Frühzeitig Unterstützung organisieren: Was braucht Ihr Projekt – und wer kann euch dabei unterstützen? Je nach Projekt lohnt es sich, Spenden, Helfer*innen, Materialien, Maschinen oder Räumlichkeiten schon im Vorfeld zu organisieren. Denn manche Dinge, wie beispielsweise Baumaschinen oder bestimmte Räume, müssen rechtzeitig angefragt und geplant werden.
Es gibt keine offizielle Beschränkungen. Die Gruppengröße sollten jedoch dem jeweiligen Projekt angemessen sein. Nicht zu viele aber auch nicht zu wenige, sonst haben am Ende nicht alle etwas zu tun oder sind überfordert. Theoretisch kann auch die ganze Schule teilnehmen - wenn das Projekt das zulässt.
Die Altersspanne eurer Gruppe liegt idealerweise zwischen 9 und 27 Jahren. Das heißt ihr könnt ab Klasse 3 mitmachen, nach Absprache sind aber auch jüngere Gruppen möglich. Wir empfehlen die Teilnahme ab Klasse 7. Dabei spielt es keine Rolle, welche Schulart die Klasse besucht – alle Schulen sind herzlich willkommen!
Ihr solltet bei eurer Projektauswahl sowohl auf Alter als auch auf die Größe der Gruppe achten. Jede Gruppe muss aus Gründen der Aufsichtspflicht eine*n Aktionsgruppenleiter*in haben, die*der mindestens 18 Jahre alt ist.
Wir empfehlen: Gemeinsam anpacken!
Am einfachsten geht’s im Klassenverbund: Gemeinsam bei der 72-Stunden-Aktion anpacken, z. B. einen Spielplatz im Kindergarten gestalten – das stärkt nicht nur die Gemeinschaft vor Ort, sondern auch das Klassenklima. Denn: Nur gemeinsam kommt ihr ans Ziel! Diese Erfahrung nehmen die Schüler*innen direkt mit in den Schulalltag.
Natürlich könnt ihr auch eine schulweite Aktionsgruppe aus verschiedenen Klassen oder Jahrgangsstufen bilden. Dafür braucht es etwas mehr Zeit, damit sich die Gruppe findet und zusammenwächst – danach kann’s aber gemeinsam losgehen!
Natürlich darf, aber muss die Klasse ihr Projekt nicht alleine bewältigen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie die Klasse zusammen mit spezifischen Einrichtungen oder auch anderen Jugendgruppen aus dem Ort, wie z.B. Ministrant*innen oder einem Jugendverband kooperieren und so gemeinsam das 72-Stunden-Aktions-Projekt machen.
Wenn der Wunsch nach einer örtlichen Kooperation besteht, kann diese entweder selbst initiiert werden oder zusammen mit dem KoKreis weitergedacht werden.
Die 72-Stunden-Aktion findet in ganz Deutschland statt. Die Diözesanverbände des BDKJ sind in den Bistümern die ersten Ansprechpartner für Fragen rund um die Organisation und Durchführung der Aktion.
In einigen Diözesanverbänden wird es sogenannte Koordinierungskreise (KoKreise) geben, die für eine jeweilige Region, zum Beispiel für das Gebiet eines Stadtverbands, zuständig sind. Aufgabe der KoKreise ist es, eine bestimmte Zahl von Aktionsgruppen vor Ort zu unterstützen und mit Informationen zu versorgen. Sobald ihr euch als Aktionsgruppe angemeldet habt, werdet ihr einem KoKreis zugewiesen. Im Normalfall wird sich dann jemand vom KoKreis bei euch melden. Diese Person ist dann auch eure*r Ansprechpartner*in.
Der Aktionsort ist flexibel: Ihr könnt direkt an der Schule aktiv werden oder – noch besser – an einem Ort oder in einer Einrichtung in eurem Ort.
Wichtig ist vor allem, dass der Ort für die Schüler*innen gut erreichbar ist und zum Projekt passt.
Denn egal, wo ihr anpackt: Drei Tage lang setzt ihr gemeinsam ein soziales, interkulturelles oder ökologisches Projekt um und macht damit die Welt ein kleines Stück besser!
Als Schule etwas bewegen: Die 72-Stunden-Aktion bietet die Chance, sich ganz konkret im eigenen Sozialraum zu engagieren, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam etwas für andere zu tun.
Die Schule wird sichtbar: Durch Projekte mit Vereinen, Einrichtungen, Kommunen oder anderen Partner*innen kann die Schule neue Kontakte knüpfen und langfristige Kooperationen aufbauen. Gleichzeitig wird sichtbar, wofür die Schule steht und was ihre Schülerinnen bewegen können.
Gemeinschaft stärken: Drei Tage gemeinsam anpacken, Herausforderungen meistern und am Ende sehen, was geschafft wurde, stärkt die Klassengemeinschaft und kann die gesamte Schulgemeinschaft mitnehmen und motivieren.
Ein besonderes Erlebnis für Schüler*innen: Die 72-Stunden-Aktion schafft Erfahrungen, die im normalen Schulalltag kaum möglich sind: Die Schüler*innen übernehmen Verantwortung, arbeiten selbstständig und erleben, dass ihr Einsatz wirklich etwas bewirkt.
Teil einer großen Bewegung sein: Die 72-Stunden-Aktion ist die bundesweit größte Sozialaktion und findet nur etwa alle vierJahre statt. Eine besondere Gelegenheit, die man nicht alle Tage bekommt!
Die Aktion soll sich durch selbstorganisierte Spenden tragen. Um Materialien für euer Projekt zu bekommen könnt ihr euch zum Beispiel an lokale Unternehmen oder Geschäfte wenden. Wenn ihr höflich fragt und euer Anliegen gut präsentiert, helfen die euch in vielen Fällen mit Spenden. Häufig haben auch die KoKreise und Diözesanverbände Tipps, wo ihr z.B. Material herbekommen könnt. Grundsätzliche Tipps und Leitfäden findet ihr auf www.72-stunden.de.
Aktuelle Informationen, Materialien und Termine findet für die Erzdiözese Freiburg findet ihr immer auf www.bdkj-freiburg.de. Um nichts zu verpassen, könnt ihr auch unseren Newsletter abonnieren. Bei weiteren Fragen, schreibt uns gerne eine Mail 72stunden@bdkj-freiburg.de
Allgemeine Informationen für ganz Deutschland gibt es auf www.72-stunden.de.





