Resilienz des Ernährungssystems zu erhöhen, bedeutet Abhängigkeiten zu verringern und die Anpassungsfähigkeit des Systems zu fördern. Dabei spielt Regionalisierung eine wichtige Rolle, aber auch ein den naturräumlichen Gegebenheiten angepasstes Maß an Fleischkonsum. Im Fokus der Veranstaltung wird die Frage stehen, was Resilienz im Ernährungssystem bedeutet und wie sie mit Nachhaltigkeit, regionalen Wertschöpfungsketten und Vielfalt in der Produktion und der Vermarktung von Lebensmitteln zusammenhängt. Am Beispiel der Erzdiözese Freiburg, die elf Bildungs- und Tagungshäuser unterhält, wird aufgezeigt, welche Möglichkeiten und Herausforderungen sich bei der Umsetzung einer nachhaltigen Verpflegung – auch im Sinne der Resilienz – ergeben.
Mitwirkende:
Eva Jerger (Stabstelle Schöpfung und Umwelt, Erzdiözese Freiburg)
Gerolf Hanke (Öko-Institut, Freiburg)
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.